Therapiemöglichkeiten

bei rheumatischen Erkrankungen

Das frühzeitige Erkennen von rheumatischen Erkrankungen ist Voraussetzung für eine rechtzeitige, wirkungsvolle und erfolgreiche Behandlung. Die Behandlungsziele vor allem bei chronisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen sind das Verhindern des Fortschreitens der Erkrankung, Entzündungshemmung, Schmerzlinderung, Funktionserhaltung, Hilfe bei der Krankheitsbewältigung, Erhaltung der Erwerbsfähigkeit, Bewältigung der psycho-sozialen Folgen und Hilfen zur Selbsthilfe.

Entsprechend vielfältig sind die Behandlungsmöglichkeiten, die angepaßt an die Symptome und Probleme individuell eingesetzt werden müssen.


Zu den Therapiemöglichkeiten zählen:

- Medikamente
  (nicht-steroidale Antiphlogistika, Cortison, langwirksame Antirheumatika,
  Immunsuppressiva, Analgetika)

- Schmerzstillende und entzündungshemmende Injektionen
 (Cortison, Radiosynoviorthese)

- Operative Eingriffe
  (Synovektomie, Gelenkersatz)

- Stationäre/teilstationäre/ambulante Rehabilitationsmaßnahmen

- Krankengymnastik

- Physikalische Therapie
  (Kältetherapie, Packungen, Massagen, Elektrotherapie, Bäder)

- Ergotherapie

- Patientenschulung

- Psychologische Beratung

- Sozialberatung und

- Beratung zur Mitarbeit in einer Selbsthilfegruppe der Rheuma-Liga


Diese sehr komplexen therapeutischen Möglichkeiten erfordern kompetente Ansprechpartner auf den verschiedensten Ebenen. Um alle Möglichkeiten bestmöglich auszuschöpfen, müssen die einzelnen Disziplinen optimal zum Wohle des Patienten zusammenarbeiten. Das Regionale Kooperative Rheumazentrum Niedersachsen will helfen, dieses Ziel zu erreichen.


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